Freitag, 29. Mai 2015

Die Räder vom Bus, die roll'n dahin...

...."rolln hin, rolln hin! dundelaahaaang! Wischer Bus mache wisch wisch wisch...."

Das Buslied ist definitiv eines der Lieblingslieder der Chaosbraut. Wahrscheinlich ist das auch der Grund für ihre Begeisterung für Busse. Jeder Bus wird begeistert kommentiert "Daaa! Mama guck! Großer Bus! Boah! Wisch wisch!" und sogar verabschiedet, wenn er vor uns in eine andere Straße abbiegt "Tschüß Bus! Bis mogäään!".

Vor einiger Zeit habe ich daher beschlossen die erste Busfahrt mit der Chaosbraut anzutreten. Nachmittags haben wir uns hier im Dorf an die Bushaltestelle gestellt und auf den Bus gewartet. Fast andächtig saß die Chaosbraut auf der Wartebank. Als ich sie aufforderte sich zu mir an die Straße zu stellen, um nach dem Bus Ausschau zu halten erklärte sie mir: "Mama nei! Muss auf Bus warte hier! Hier sitze und warte!"
 
Mütze: D-generation, Schal: Reno, Jacke: DIY

Als er dann endlich kam bestieg die kleine zielstrebig den Bus, und erklärte schon dem Busfahrer: "Ich fahre Bus heute!" und auch die anderen Fahrgäste bekamen einzelnd von ihr erklärt "Fahre jetz Bus!"

Als ich mich mit der Chaosbraut dann hinsetzte wurde mir schlagartig bewusst ... die ist ja überhaupt nicht gesichert! Es ist doch irgendwie seltsam, dass man sein Kind im Auto ganz selbstverständlich in einem Kindersitz anschnallt, in einem Bus aber keinen Gedanken an Kindersicherung verschwendet.
Die mütterliche Sorge saß mir im Nacken, weshalb ich versuchte die Chaosbraut fest zu halten. Die kleine Dame fühlte sich aber angesichts ihrer ersten Bustour wie Graf Koks höchstpersönlich und wollte auf gaaaaar keinen Fall festgehalten werde "Nei Mama! Kann is lleine! Will lleine Bus fahn!". Ich durfte sie dann immerhin am Pullover ein wenig fest halten.

Schuhe: Reno
Wie ist das also? Warum werden Kinder so unterschiedlich gesichert und gibt es da eigentlich irgendwelche Vorschriften?

Klare Gesetze gibt es nur für Kleinbusse mit bis zu 9 Sitzplätzen. Hier gibt es Dreipunktgurte, mit denen die Kinder genau wie in einem normalen Pkw gesichert sein müssen.
Für größere Busse, wie Linien- oder Reisbusse, gibt es keine gesetzliche Regelung und daher oftmals erst gar keine Sicherheitsgurte. Wenn überhaupt, dann finden sich in Reisebussen einfache Zweipunktgurte.
Manche Reisebusunternehmen machen eigene Vorschriften, die aber meist nur an Kleinstkinder gerichtet sind. Diese sollen dann in einer Babschale transportiert werden. Doch nur wenige Babyschalen können mit einem Zweipunktgurt befestigt werden (möglich ist das zB bei Britax Römer Eclipse oder der Maxi-Cosi Mico).
Professor Dr. med. Peter Biberthaler, Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie am Klinikum rechts der Isar in München empfiehlt: „Grundsätzlich empfehlen wir Eltern ihre Schützlinge immer in einem passenden Kindersitz zu transportieren, um die Verletzungsgefahr bei einem möglichen Unfall so gering wie möglich zu halten“.
Wer eine Busreise plant, sollte sich also rechtzeitig Gedanken über die Kindersicherung machen und auch beim Reiseunternehmen die Vorschriften erfragen.

Im Fall von Linienbussen ist die Sicherung des Kindes problematischer. Es gibt keine Gurte, an denen ich einen Sitz befestigen könnte. Und selbst wenn - man steht ja nicht mit dem großen Autositz unterm Arm an der Bushaltestelle.

Mich irritiert es, dass in Bussen so gar nicht an Kinder gedacht wird. Der behindertengerechte Transport von körperlich beeinträchtigten Menschen wird ja (Gott sei Dank) auch beachtet. Wäre da die Installation von kindgerechten Sicherheitsgurten oder vielleicht sogar fest verbauten Kindersitzen unmöglich?
Hose: Esprit

Ich bin mit einem fröhlichen Kind unversehrt bei der Oma angekommen. An kurvigen Stellen und vor allem beim Abbremsen saß die kleine Chaosbraut schon ein wenig unsicher auf diesem großen Sitz. Bei einer abrupten Bremsung wäre die Kleine auf jeden Fall wie ein Pfeil nach vorne geschossen. Ein Bus nimmt schließlich am ganz normalen Straßenverkehr teil, plötzliches Bremsen, Ausweichmanöver oder sogar Unfälle sind damit jederzeit möglich!

Eigentlich unvorstellbar, dass eine solche Sicherheitslücke in Deutschland überhaupt möglich ist!

Die Informationen stammen von der Initiative "Kleine Helden leben sicher", für die wir Botschafter sein dürfen. Auf der Website der Initiative findet ihr viele Informationen rund zum Thema Sicherheit für Kinder - schaut mal rein!



Montag, 25. Mai 2015

Sonne, Garten & Familie

Hach, ich schwebe auf Wolke 7! Total verliebt in den Chaospapa, die Chaosbraut und unser Leben! Wir hatten ein wunderbares Wochenende mit viel Zeit für einander.

Der sonnige Freitag hat uns schon früh am morgen nach draußen gelockt. Schon bevor wir uns auf den Weg zur Spielgruppe machten, turnte die Chaosbraut barfuß durch den Garten...

Jacke: BabyGAP

Den Mittagsschlaf hat die Chaosbraut dann schlichtweg verweigert ( "Mamaaaa! Bin is nis müüüde! Hab is auseslaft!" Mama, ich bin nicht müde. Ich habe schon ausgeschlafen).Nun denn, also ab in den Garten.

Am Samstag gab es dann einen Rollentausch im Hause Chaos. Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass unser Anbau nun schon von außen verputzt und gestrichen ist?


Jetzt wird gerade innen verputzt, weshalb es für den Chaospapa einen Tag "Baustellen-Ferien" gab. Er durfte statt dessen den Hausmann spielen und ich habe mich in die Gartenarbeit gestürzt. Ein Tausch-Projekt, dass wir auf jeden Fall wiederholen werden. Es ist total entspannend, mal eine andere "Rolle" einzunehmen. Ich war froh, den Tag ungestört von kindlichem Gequake an der frischen Luft zu verbringen und mich dabei auch körperlich anzustrengen. Der Chaospapa hat seinen Tag mit Kind, Putzen und Rhabarber einkochen (!) genossen.





Am Sonntag morgen wurde erst einmal das Wohnzimmer von der Chaosbraut in Beschlag genommen. Hinterher saßen wir zu dritt auf dem Fußboden und haben mit der Eisenbahn gespielt :-)



Am Nachmittag setzte sich dann endlich die Sonne durch und wir konnten einen schönen Tag im Garten verbringen - Sommergefühle inklusive...

Hose: DIY

Wer uns auf Instagram folgt, der hat auch schon gesehen wie gemütlich Papa und Tochter gefühlte 100 Bücher gelesen haben. Hach, die Zwei sind einfach mein Ein und Alles!






Auf Wassermatscherei in kurzer Hose und einen gemütlichen Grillabend folgte dann am Montag das hier...

Jacke: Ticket to heaven, Schirm: Tiger

Die Chaosbraut hat bis 9 Uhr geschlafen - unfassbar! Vielleicht hatte sie aber auch gewusst, dass man bei einem solchen Wetter besser im Bett bleibt. Ich habe das Wetter genutzt und ein Projekt angefangen, was ich schon eeewig vor hatte - im Kleiderschrank der Chaosbraut aufräumen! Mensch, da hatte sich wirklich eine Menge angesammelt! Unglaubliche Klamottenberge habe ich aussortiert und dann erschrocken in einen leeren aufgeräumten Kleiderschrank geguckt. Die Folge des Ganzen ist doch klar, oder? Papaaaaa... wir müssen shoppen gehen! ;-)


Am Nachmittag sind wir dann in Familienbegleitung doch noch vor die Tür, waren spazieren, haben im Wohnzimmer geturnt, gebastelt, Kuchen gegessen, herum gezickt und gehauen, und lecker zu Abend gegessen.

Jetzt flitze ich ganz schnell zum Chaospapa auf die Couch und genieße noch die letzten Stunden von diesem schönen Wochenende! Ich hoffe ihr hattet auch ein paar schöne Tage!


Samstag, 23. Mai 2015

Tut Tuuuut .. hier kommen die Gewinner!

Zum Wochenende gibt es noch schnell die Gewinner des Vtech Gewinnspiels.



Gewonnen haben:

Mama Nadine den Reisebus für ihre kleine Matilda

und

Melanie Westermann den Geländewagen 


Herzlichen Glückwunsch euch beiden!

Ihr bekommt jetzt eine Email von mir, die ihr bitte bis zum 30.05.2015 beantwortet.

Allen ein schönes langes Wochenende!

Freitag, 22. Mai 2015

Bling Bling

Im Geschäft wäre ich an diesen Schuhen definitiv vorbei gegangen! Wahrscheinlich hätte ich sogar ein leises "oh Gott! Glitzer!" von mir gegeben und hätte ehrlich nicht eine Sekunde daran gezweifelt, dass ich solche Schuhe nienienienieniiiiieeemals kaufen werde!


Nun kamen diese Schuhe aber im Rahmer der Goretex BigDays - Kampange zu uns, und als die Chaosbraut den Karton öffnete, war es passiert... "Daaaa! Mama guck! Schuhe mit Glitzaaa! Sind die schöööön!" (ist das eigentlich irgendwie genetisch veranlagt? Gibt es so etwas wie ein Glitzer-Gen?)

Im vergangenen Jahr bekamen wir von Goretex immer ganz tolle robuste Outdoorschuhe  - perfekt für Spielplatz, Wald oder Sandkasten. Dass diesmal rosa Glitzersneaker im Paket steckten, hat mich ... sagen wir ... überrascht.

Bei den Glitzertretern handelt es sich um die Aygo GTX Surround von Primigi. Ich bin ja selber nicht so das typische Mädchen - nie gewesen - und daher nicht so der Freund von übertriebenem Gebrauch von pink, Glitzer und Blingbling.  Als meine Mutter die neuen Schuhe der Chaosbraut sah, war ihre erste Äußerung: "MEINE Tochter hätte solche Schuhe NIE angezogen!" :-) ... Tja, aber ihre Enkelin tut's -und zwar gerne :-) Und nachdem ich den ersten Schock überwunden habe, gefallen mir die sportlich schicken Schuhe von Tag zu Tag besser. 

Auf den ersten Blick sehen die Schuhe einfach "nur" modisch-schick aus. Man vermutet eigentlich keine Verbindung zu Goretex und der dahinter stehenden Technologie.
Diese Schuhe können aber eben mehr als nur modisch gut aussehen. Sie sind ausgestattet mit der Surround Technologie und damit rundherum atmungsaktiv und wasserdicht zugleich.
Ein Blick auf die Sohle lässt ahnen, dass in dem Schuh mehr steckt...


Durch die offenen Flächen in der Sohle sieht man die innovative Goretex Membran, durch die Hitze und Schweiß entweichen, Feuchtigkeit aber nicht eindringen kann. Auch das Innenmaterial des Schuh lässt einen deutlichen Unterschied zu billigen Modeschuhen erkennen.

Wie ihr hier lesen könnt, haben die Schuhe bei uns schon den ersten Härtetest bestanden. Auf einem Wochenendtripp an die Mosel haben sie beim Wandern, Klettern, Bummeln und auch auf dem Spielplatz überzeugt. Die Chaosbraut fühlte sich ganz offensichtlich wohl in ihren Schuhen, denn sie startete ein Wettrennen nach dem anderen und war die 2 Tage alles andere als lauffaul. Es lässt sich ja manchmal schwer erkennen, ob sich die Kinder in den Schuhen wirklich wohlfühlen, aber die Kleine ist in den Schuhen so agil und flott unterwegs - so sieht ein gutes Laufgefühl aus!


Übrigens befindet sich auf der Innenseite der Schuhe ein Reißverschluss. Das erleichter das An- und Ausziehen erheblich, denn man muss die Schnürsenkel nur ein wenig lösen, um in die Schuhe zu schlüpfen. Zum Ausziehen reicht es bei uns aus, den Reißverschluss zu öffnen.


Mit einer schlichten Röhrenjeans kombiniert habe ich die Glitzersneaker mittlerweile richtig ins Herz geschlossen. Auch auf einen Jeansrock oder eine unifarbene Shorts sehen sie super aus.


Allerdings habe ich einmal den Fehler gemacht und sie mit einer bunten Strumpfhose kombiniert ...


... das war mir dann doch zu viel.

Auch wenn die Schuhe mit der Goretex Technologie durchaus für Klettertouren und feuchte Wiesen geeignet sind - wir nutzen sie eher für die Stadt und trockenes Wetter. Die weiße Schuhspitze ist mit Leder überzogen und daher leider etwas anfällig für grobe Kratzer. Auch die rosafarbene Linie auf der Seite der Sohle ist bei uns bereits an der einen Schuhspitze beschädigt.


Aber mal ganz ehrlich: Solche Schuhe kauft man doch auch nicht für die Wanderung bei Starkregen (auch wenn die Schuhe einer solchen Tour sicherlich besser standhalten als manche als "Outdoorschuhe" ausgewiesene Billigmodelle).
Es ist einfach der perfekte Alltagsschuh für alle kleinen Mädels, die es sportlich-schick mögen. Ein Spielplatzausflug, eine kleine Laufradtour oder feucht-nasses Wetter halten die Schuhe dabei locker aus!

Die Chaosbraut mag ihre Glitzerschuhe und auch ich habe mit diesen Schuhen mein Glitzer-Gen entdeckt. In diesem Sinne... BlingBling!

Dienstag, 19. Mai 2015

Oh Mosella ( 2 tolle BigDays) ....

Der Alltag rennt bei uns so dahin. Mit Arbeit, Haushalt, Kind und Hausbau sind wir mehr als ausgelastet. Grund genug sich eine Auszeit zu gönnen. Dann tut es gut, die gewohnte Umgebung kurz zu verlassen.... ein kleiner Tapetenwechsel kann Wunder wirken.

Wir haben uns (im Kreise der Familie) auf den Weg an die Mosel gemacht - 2 Tage Auszeit in denen die Chaosbraut auch ganz viel Papa-Zeit tanken konnte. Die kommt in dem ganzen Stress nämlich gerade viieeeel zu kurz.
In der Nähe von Cochem sind wir mit Sack und Pack über ein kleines Weingut hergefallen. Ein Kurztripp mit einem Kleinkind fühlt sich dabei schon mal an wie ein Umzug - Kinderbett, Buggy, Laufrad, Schwimmsachen als Schlechtwetteralternative, Babyphone, Klamotten, Spielzeug und Bücher... viele von euch werden das kennen.

Als wir unseren halben Hausstand also im kleinen Pensionszimmer verstaut hatten, konnte es los gehen: Ab auf das Schiff! Unser Ziel sollte das kleine Städtchen Beilstein sein, welches man mit dem Schiff über eine Schleuse problemlos erreichen kann. So eine Schifffahrt mit Schleuse ist für die Kinder natürlich total spannend. Wir haben den Kindern direkt zu Beginn die Schuhe ausgezogen, damit sie auf der Sitzbank stehend bequem alles sehen können. Gemütlich ihre Banane kauend beobachtete die Chaosbraut die langsam vorbei ziehende Landschaft.


An der Schleuse standen die Kinder natürlich auf der Bank und beobachteten wie unser Schiff langsam immer weiter nach oben wanderte.... bis ein Angestellter der Schifffahrtsgesellschaft kam. Wir wurden aufgefordert die Kinder von den Bänken zu nehmen, damit sie nicht herunter fielen. Nun gut, dachte ich, vielleicht macht man sich ernsthafte Sorgen um das Wohl unserer Kinder (auch wenn die Erwachsenen direkt dahinter standen).
Aber nach folgender Begründung seiner Aufforderung hätte ich am liebsten das Schiff verlassen: "Nein, das hatten wir hier schon so oft! Dann fallen die von den Bänken und dann heulen die soooo laut! Von der Heulerei hat dann das ganze Schiff was und so schnell hören die ja dann auch nicht auf! Das stört die anderen Gäste!"
Öhm....? Geht's noch?

Plötzlich fühlten wir uns etwas unwohl und waren froh, mit unseren doch eigentlich so braven und interessierten Kindern das Schiff verlassen zu können. Ein kinderfreundliches Deutschland sieht irgendwie anders aus...

Egal, von so viel Empathie ließen wir uns nicht den Tag vermiesen. Mit unserem Picknick bewaffnet haben wir die Burg Metternich in Beilstein erklommen. Vorsicht! Der Weg nach oben ist nicht barrierefrei und führt über einige Stufen. Da aber jeder Erwachsene mit anpackte, kamen wir trotz allem oben an und konnten die tolle Aussicht genießen.


Das Wetter spielte auch mit, und so haben wir ein wunderschönes Picknick genossen .... nur die Chaosbraut nicht! Die war mittlerweile im Buggy eingeschlafen und hat das komplette Picknick einfach verschlafen.


Bereits vor ein paar Jahren hatten wir uns auf einen Wanderweg von Beilstein in Richtung Bruttig getraut. Damals - noch ohne Kind - mussten wir ganz schön klettern und teils enge Wege passieren. Daher haben wir uns diesmal für eine kinderwagentaugliche Strecke entschieden. Diese führt am Anfang leider an der Straße entlang, biegt aber später nach rechts ins Dorf Fankel ab.
Nach ihrem Mittagsschlaf war die Chaosbraut voller Energie und startete mit dem Chaospapa ein Wettrennen nach dem anderen.


 Im Dorf fanden wir dann auch einen sehr netten Spielplatz, an dem sich die Kinder noch einmal bis zur völligen Erschöpfung austoben konnten. Die Sache mit der Erschöpfung hat dann auch ganz gut geklappt, denn nach dem Abendessen fiel die Chaosbraut fast in sekundenschnelle in einen fast komatösen Tiefschlaf und wir konnten uns den regionalen Spezialitäten widmen.



Sie muss wirklich müde gewesen sein, denn trotz der fremden Umgebung hörte man erst am nächsten morgen gegen 7 Uhr ein leises Gebrabbel aus dem Gästebett an unserem Fußende.
Frühstücken, Sachen packen, eine kurze Tour auf dem Laufrad...



... und ab ging es in Richtung Cochem.
Cochem ist ein gemütliches kleines Städchen direkt an der Mosel. Man kann ein wenig bummeln (die Geschäfte hatten am Sonntag auf), am Ufer gibt es einen Spielplatz und auch hier findet man wieder eine Burg - die Reichsburg.
Die Reichsburg liegt etwas oberhalb der Stadt und ist entweder zu Fuß oder mit einem Shuttlebus zu erreichen. Da wir mit Kind und Kegel ziemlich bepackt waren, haben wir uns für die faule Variante entschieden und sind in den Bus gestiegen. Innerhalb weniger Minuten wird man am Fuße der Burg abgesetzt und kann die letzten Meter selber erklimmen.
Unser erster Anlaufpunkt war die Falknerei der Burg. Hier finden regelmäßig Flugvorführungen statt. Mit bester Moselaussicht im Hintergrund wurden uns hier ein paar tolle Vögel vorgestellt, die kurz ihr Können vorführten und auch den Zuschauern über die Köpfe liefen.
Die Besichtigung der Burg haben wir uns mit den kleinen Kindern dann gespart. Die Burg kann leider nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden und an solch einer Veranstaltung hätten wahrscheinlich weder Kinder, noch Eltern (geschweige denn die restlichen Gäste der Führung) wirklichen Spaß gehabt.
Also sind wir wieder zurück in die Stadt - die Chaosbraut hat sich dort mit einer wilden Tanzeinlage (inklusive Gesang) vor einem Café sogar einen Keks von der Kellnerin verdient ... vielleicht sollten wir das mal professionell angehen ;-)
Nach einem Stadtbummel und einem Mittagessen haben wir uns dann leider wieder auf den Heimweg gemacht.

Übrigens:
Ihr erinnert euch, dass wir als Testfamilie von GoreTex von unseren BigDays berichten? Dieses Wochenende war mit ganz viel Zeit für Familie, Entspannung, gemeinsame Erlebnisse und Spaß definitiv ein riiiesiger BigDay! Und wer einen Blick auf die Füße der Chaosbraut wirft, der entdeckt dabei die schicken neuen Schuhe, die wir als Testfamilie von GoreTex bekommen haben - die Aygo GTX Surround von Primigi - meeega schick, oder?




Sonntag, 17. Mai 2015

"Die Idee hat mich einfach nicht mehr losgelassen" - Interview mit Nicole von BonnieBoxx

Sich selbständig machen, eine eigene Idee in die Tat umsetzen - das braucht viel Mut und Durchhaltevermögen.
Ein Produkt völlig neu erfinden, es entwickeln, finanzieren, produzieren und vermarkten - das verlangt einem sicherlich noch viel mehr ab.
Nicole Kohlrausch hat genau das getan -sie hat die BonnieBoxx erfunden, welche ich euch hier am Freitag vorgestellt habe.

Weil ich ihre Idee, ihren Mut und ihr Produkt so toll finde, habe ich mit ihr ein Interview geführt.




Liebe Nicole,

stell dich doch kurz vor:

Ich bin Nicole Kohlrausch, 46 Jahre alt und Mutter von zwei ganz entzückenden, mittlerweile 7-jährigen Zwillingsmädchen. Zusammen mit dem dazugehörigen Papa leben wir alle in der schönen Schlossstadt Ahrensburg. Im „echten“ Leben bin ich freiberufliche Unternehmensberaterin und IT-Projektmanagerin, aber seit letztem Sommer auch noch Erfinderin und Produzentin der BonnieBoxx.


Du warst schon vor der Gründung der BonnieBoxx GmbH & Co KG freiberuflich tätig. War es schon immer dein Traum, selbständig und unabhängig zu arbeiten?

Nein, eher nicht. Bevor die Kinder kamen, war ich als angestellte Unternehmensberaterin eigentlich ganz glücklich. Das war in der Tat genau der richtige Job für mich, weil es fachlich immer wieder neue und große Herausforderungen gab – es kam nie Langeweile auf. Und gleichzeitig  gab es eine ausreichende Sicherheit, weil mein damaliger Arbeitgeber sehr gut auf dem Markt etabliert war. Als die Kinder dann da waren und ich nach 15 Monaten wieder in meinen Job zurückkehren wollte, war das „klassische Beraterleben“ allerdings nicht wirklich vereinbar mit meinen neuen Aufgaben als Mama. Da kann man nicht einfach mal so drei Tage zum Kunden fahren oder das Wochenende durcharbeiten, weil es ein Projekt gerade so verlangt.

Damals dachte ich, ich suche mir „einfach“ einen Job, der besser vereinbar mit meinem Familienleben ist. Ich habe relativ leichtfertig gekündigt und mich auf Jobsuche begeben – man muss dazu sagen, dass ich vorher aufgrund meiner Ausbildung nie Schwierigkeiten hatte, einen neuen Job zu finden. Dass aber genau das als hochqualifizierte Fachkraft mit Teilzeitplänen nicht ganz so einfach ist, musste ich dann sehr hautnah feststellen. Ich hätte schon etwas gefunden, wäre allerdings völlig unterbezahlt und vor allem unterfordert gewesen.

Nach 3 Monaten erfolgloser Jobsuche kündigte dann die Krippe an, sie müssten meine 18 Monate alten Kinder demnächst wieder rausschmeißen und die Plätze anderweitig vergeben, weil ich meine Kinder als Arbeitssuchende ja jetzt selber betreuen könne. Daraufhin habe ich spontan entschieden, mich als Unternehmensberaterin selbständig zu machen. Erstaunlicherweise lief es dann trotz dieser extern angestoßenen Entscheidung richtig gut an: Für die ersten drei Projekte musste ich genau zweimal telefonieren – und seitdem hatte ich immer eine gute Auftragslage. Und das immerhin schon über fünf Jahre.

Die Selbständigkeit war aber nicht wirklich freiwillig gewählt, sondern eher den Umständen geschuldet.


Aus Sicht einer Mutter, welche Vorteile und Nachteile bringt dir deine Selbständigkeit?

Als Unternehmensberaterin? Der Vorteil ist: Ich kann mir meine Zeit relativ frei einteilen und auch mal nachts arbeiten.

Der Nachteil ist: Ich kann mir meine Zeit relativ frei einteilen und auch mal nachts arbeiten.
Nein, Spaß beiseite. Es sind die schlaflosen Nächte, wenn das Ende eines Beratungsauftrags naht und ich noch keinen neuen habe. Ich kann also immer erst wegen eines Auftrags und der damit verbundenen Arbeit nicht gut genug schlafen und dann deswegen, weil genau dieser Zustand bald ein Ende hat und ungewiss ist, was dann kommt.

Für das Projekt BonnieBoxx gibt es andere Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass ich das Produkt einfach total toll finde und mich wirklich gerne dafür einsetze. Der Nachteil ist, dass die Anforderungen und das Risiko einer Gründung so hoch, viele Themen so neu und meine Erfahrungen im Handel so gering sind, dass ich einfach relativ viele Fehler mache. 

Hier kann ich nur den Rat geben, sich am besten in einem Bereich selbständig zu machen, dessen Mechanismen, Regeln und Potenziale man vorher kennt…


Den Gedanken kennen bestimmt viele: Ich habe eine Idee, die müsste man mal professionell umsetzen! Warum hast du dich für diesen Schritt entschieden?

Die Idee hat mich einfach nicht mehr losgelassen. Und irgendwann passte dann alles zusammen, so dass ich immer nur noch weiter machen wollte.  


Wie lange hat der Weg von der Idee zur Umsetzung gebraucht?

Ziemlich genau 2 Jahre.

Woher kommt der Name „BonnieBoxx“?


Ich habe beim Entwurf der Investoren-Präsentation nach einem schmissigen Arbeitstitel gesucht. Und da habe ich einfach mal die ersten Pixi-Bücher durchgeschaut. Soweit ich mich erinnere, handelte eines der allerersten Pixis von einem putzenden Schweinchen oder so – das hieß Molly Mopp. Und genau so einen Alliteration habe ich dann für „Box“ gesucht, weil die Produkte von vornherein aus Wellpappe sein sollten. „Bonnie“ hat sich dann fast von alleine ergeben – steht für schön, hübsch. Am Ende ist es dann zum Glück bei diesem Arbeitstitel geblieben.



Aus deiner vorherigen Tätigkeit hattest du sicherlich gute Grundkenntnisse für ein solches Projekt. Trotzdem gibt es doch so viel zu bedenken: Materialwissen, Designs entwickeln, Produktion, rechtliches Wissen, Finanzierung – Hut ab vor deiner Leistung! Was hat dich motiviert und auf deinem Weg gestärkt?


Das frage ich mich auch immer wieder. In erster Linie sind das meine Kinder, die mir soooo viel Lebensfreude und Lebenssinn geben. Dann mein Mann, der irgendwie immer alles mitmacht :-)
Und ganz oft einfach die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt.  


Worauf bist du besonders stolz, wenn du an die Zeit von der Idee bis heute denkst?

Darauf, dass ich eine Idee umgesetzt habe, die auch andere Leute begeistert. Und auf das Video, in dem meine beiden Mädels zusammen mit einer Freundin die BonnieBoxx erklären – guckst Du hier


Es ist immer die Rede von Gleichberechtigung, Emanzipation und der Anerkennung von Frauen im Geschäftsleben. Du scheinst ja eine taffe Frau zu sein – warst du in deinem Projekt jemals an dem Punkt, wo du es als Mann leichter gehabt hättest (oder hattest du es vielleicht sogar als Frau leichter?)

Was Männer irgendwie besser hinkriegen ist die Art, sich gegenseitig zu fördern, sich auf so eine ganz eigene, eben männliche Art zu vernetzen, Beziehungen zu nutzen und einfach auch mal auszureizen. Insbesondere Letzteres kriegen Frauen – oder zumindest ich – nicht wirklich hin.

Ich glaube grundsätzlich nicht, dass Frauen es im Berufsleben leichter haben, geschweige denn mehr oder einfacher Anerkennung bekommen als ihre männlichen Kollegen. Ganz im Gegenteil.

Allerdings glaube ich durchaus, dass sie weniger Druck empfinden als Männer. Frauen meiner Generation wurden zum Beispiel von ihren Eltern mit der Maxime ins Berufsleben geschickt: „Sorge dafür, dass Du immer für Dich selber sorgen kannst“. Männern wurde die weitaus größere Aufgabe des „Ernährers“ mitgegeben – sie müssen nicht nur für sich selber sorgen, sondern gleich für die ganze Familie mit. Und das muss man(n) auch erst mal aushalten.



Ohne uns zu viel zu verraten: Was sind deine Zukunftspläne für die BonnieBoxx?

Ich habe tatsächlich noch ganz viele tolle Produktideen, die ich gerne umsetzen würde. Leider hat ein Tag nur 24 Stunden, und es wollen einfach nicht mehr werden. Will sagen: Ich weiß zwar, wo ich hin will. Aber noch nicht, wie der Weg dorthin ganz konkret aussieht, und was ich an wen abgeben muss, um das Ziel wirklich zu erreichen


Wie viele Pixi-Bücher haben deine Töchter? 

Nie wirklich gezählt – aber es müssen über 300 sein.


Was ich schon immer in einem BonnieBoxx-Interview gefragt werden wollte:
Würdest Du das alles noch einmal so machen? 

Die Antwort lautet: „Nein. … Oder vielleicht doch?“ Wenn ich mir die bisherigen Presseartikel über die BonnieBoxx  durchlese, klingt das alles wahnsinnig  toll und vor allem einfach,  geradezu „märchenhaft“ (Zitat Hamburger Abendblatt).  Als bräuchte man nur eine tolle Idee, und dann läuft der Rest von alleine. Und genau das will auch jeder hören, der gerade eine gute Idee hat.

Dem ist aber nicht so – das sollte jeder wissen, der so verrückt ist und seine Idee tatsächlich umsetzen will. So ein Weg ist hart, sehr risikoreich, eher selten von Erfolg gekrönt und vor allem schlaflos vor Arbeit und Sorgen. Und genau das hätte man mir von vornherein sehr deutlich darstellen, meinetwegen sogar beweisen können – ich hätte es ignoriert.

Dazu gibt es ein Zitat, das mir wirklich gut gefällt, weil es den Sinn der Ignoranz, des Scheiterns und des Durchhaltevermögens verdeutlicht. Dieses Zitat stammt von dem Mann, der 1880 die Glühbirne erfand. Rund 2000 Anläufe brauchte Edison, bis er die den ersten Kohlefaden in einer Lampe zum Leuchten bringen konnte. Ein Ergebnis, das den Amerikaner jedoch wenig schockte, denn trocken kommentierte Thomas Edison seine Fehlversuche mit dem Satz: „Ein Misserfolg war es nicht. Denn wenigstens kennt man jetzt 2.000 Arten, wie ein Kohlefaden nicht zum Leuchten gebracht werden kann.“

Heißt für mich: Weitermachen, Nicole!



Liebe Nicole, vielen Dank für deine Antworten! Wir lieben deine BonnieBoxx und wünschen dir noch viel Erfolg, Mut, Durchhaltevermögen und vor allem Spaß .... Weitermachen, Nicole!

Freitag, 15. Mai 2015

Schön - schöner - BonnieBoxx

Hach, ich habe eine tolle Entdeckung gemacht, an der ich mich nicht sattsehen kann: Die BonnieBoxx


Wo bewahrt ihr die Pixibücher der lieben Kleinen auf? Bei uns flogen sie bisher im Bücherregal herum. Mal zwischen, mal auf, im schlechtesten Fall unter den großen Bilderbüchern.
Oft gab es schon ein großes Hallo, weil wir nach langer Zeit ein Pixibuch irgendwo in den Tiefen des Bücherregals wiedergefunden haben. Zwischen den großen Büchern liegen die kleinen quadratischen Bücher nämlich gut versteckt und kommen dann meist schwer beschädigt wieder zum Vorschein.

Ich gebe ja zu, dass ich bei Pixibüchern nur schwer widerstehen kann.
Während wir eigentlich alle kindlichen Quengelwaren konsequent ignorieren, kann ich bei den kleinen Büchern einfach nicht Nein sagen. Die kleinen Pixi-Männchen mit der großen Schüssel voller Pixibüchern im Arm, werden von der Chaosbraut auch schon in jedem Geschäft zielgerichtet angesteuert ... "Mamaaaa! Eins aussuche, ja?".
Im Buchladen marschiert sie dann allzu gerne mit dem Eurostück in der Hand zur Kasse und bezahlt ihr Buch ganz alleine.


Warum auch nicht? Die kleinen Heftchen bieten eine große Auswahl schöner Geschichten und sind die perfekte Unterhaltung für unterwegs. Aber zu Hause werden sie eben auch gerne gelesen und daher musste eine Aufbewahrungsmöglichkeit her.
Also habe ich mal meinen Freund Herrn Google befragt und musste nicht lange suchen. Es gibt verschiedene Ideen und Angebote... wir scheinen mit der Problematik also nicht allein zu sein...  die schönste Art der Aufbewahrung ist aber mit Abstand die BonnieBoxx.


Bei der bunt gestalteten Pappbox handelt es sich um einen praktischen Pixibuch-Spender.
Durch den oberen Schltz wirft man die Pixibücher hinein, unten zieht man sie wieder heraus - das da keiner früher drauf gekommen ist!? Zum Aufräumen lässt sich der Einsatz natürlich komplett heraus ziehen, so dass man auch mehrere Bücher auf einmal einräumen kann.


Das Wort Pappbox klingt erst mal "billig", das ist sie aber nicht! Die Box aus Wellpappe ist unheimlich stabil und sieht in den tollen Designs sehr hochwertig und so süß aus!
Wir haben uns für die "Girls Edition" entschieden, die einfach super gut in das Kinderzimmer der Chaosbraut passt!Es gibt zu diesem Design auch ein wunderschönes jungstaugliches Gegenstück und außerdem noch 5 weitere schöne Designs.

Durch die mitgelieferten Schrauben und die auf der Rückseite vorgefertigten Löcher, kann man die Kiste ganz einfach als Bücherspender an der Wand aufhängen. Ihr könnt sie aber auch - so wie wir - einfach auf/in ein Regal stellen.

Die Chaosbraut hat das System der BonnieBoxx sofort verstanden und ist momentan mehr mit dem Sortieren als mit dem Lesen der Bücher beschäftigt.

Natürlich geht ein solcher Bücherspender nach dem Zufallsprinzip. Das finde ich gar nicht schlecht, denn so ist einfach jedes Buch einmal an der Reihe. Wenn der kleine Bücherwurm mal wählerisch ist, lässt sich der Einschub der Box einfach nach oben ziehen und man kann ganz unkompliziert das gewünschte Buch einfach aus dem Stapel heraus suchen.


In die Kiste passen 60 Pixibücher. Dabei ist die Schlitzbreite so angelegt, dass auch die großen Pixibücher problemlos hinein passen.
Der Preis pro BonnieBoxx beträgt 18,90€. Bei einer Bestellung über die Homepage von BonnieBoxx bekommt ihr die Box versandkostenfrei nach Hause geschickt ! Es gibt sie aber mittlerweile sogar auch auf Amazon!
Die Box wird klimaneutral aus 100% nachwachsenden Rohstoffen in Deutschland produziert. Dabei läuft die Konfektionierung sowie der Versand übrigens über eine Einrichtung für Menschen mit Handicap. Der Preis ist für mich daher völlig in Ordnung!


So, und wer jetzt glaubt die BonnieBoxx sei das Produkt eines großen Unternehmens oder z.B. ein Werk des Carlsen Verlag, der täuscht. Erfunden und mittlerweile professionell verkauft und vermarktet wird die BonnieBoxx von Nicole Kohlrausch, einer Zwillingsmutter aus Ahrensburg, die ihre tolle Idee schlichtweg in die Tat umsetzte.
Weil ich ihre Idee, ihren Mut und ihr Produkt so toll finde, habe ich ein mit ihr ein Interview geführt. Dazu die nächsten Tage mehr.

Die BonnieBoxx wurde uns von Nicole kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Montag, 11. Mai 2015

Tuuut Tuuut + Vtech GEWINNSPIEL



Seit ihrem Geburtstag ist die Chaosbraut glückliche Besitzerin eines Autoteppichs. Hier spielt und liest sie auch gerne und hängt mittlerweile sehr an dem guten Stück. Wenn ich ihn absauge oder gar auf der Terrasse ausklopfe, kommt es regelmäßig zu lauten Beschwerden bis hin zur Heulerei ... "NEIIIIII!!! Nich mei Autoteppich!!! Mama niiiiiiich"
Wir haben natürlich auch einige Spielzeugautos und Straßenschilder, mit denen wir auf dem Autoteppich spielen. Die größte  und bisher ungekannt lange Begeisterung für das Auto-Thema löste aber ein kleines Paket aus....

Das Päkchen kam von Vtech und enthielt 2 schicke TutTut-BabyFlitzer für die Chaosbraut. Es gab einmal den Geländewagen und einen Reisebus. Die Chaosbraut ist ein großes Busfan und daher ließ sie den singenden, erzählenden und blinkenden kleinen Freund erst mal nicht aus den Fingern.



In der chaosbrautschen Spielzeugflut findet sich relativ wenig "Krachmacher-Spielzeug", also elektrisches Spielzeug, das singt, erzählt, blinkt, trötet, fährt, rollt oder was auch immer. Trotzdem sind wir nicht total gegen solches Spielzeug, denn in Maßen hat es auf jeden Fall seinen Wert und bringt den Kindern eine Menge Spaß.
Gerne erzählen wir euch daher etwas über die süßen kleinen Flitzer:


Die Tut Tut Baby Flitzer sind kleine knubbelige Plastikautos, die singen, erzählen und blinken. Die große leuchtende Taste direkt vorne auf dem Fahrzeug macht die Bedienung auch für kleine Kinder sehr einfach und attraktiv. Außerdem sind Größe und Form der Autos für kleine Hände sehr gut geeignet.


Die Melodien und Texte, welche auf die jeweilige Fahrzeugart abgestimmt sind, animieren die Kinder dazu sich mit den Fahrzeugen zu beschäftigen und erzählen auch einiges zu den Eigenschaften der einzelnen Fahrzeugtypen. Dadurch sind sie durchaus für Kinder verschiedenster Altersklassen interessant.
Das vom Hersteller empfohlen Alter wird mit 12 Monate bis 4 Jahre angegeben. Die Chaosbraut ist jetzt 2 Jahre alt und wie ich finde noch im richtigen Alter für die kleinen Flitzer. Sie beschäftigt sich gerne damit, rollt sie durchs Haus oder sitzt in der Ecke und lauscht den Melodien. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass ein 4 jähriger einen schnittigen Porsche aus Metall interessanter findet.
Die Auswahl an BabyFlitzern ist groß - von Krankenwagen, über Polizeiauto, Traktor, Hubschrauber und Abschleppwagen ist alles dabei. Die Autos sind absolut robust und haben bei uns schon den ein oder anderen "Absturz" überlebt. Die Räder rollen auffallend leicht dahin, so dass meist nur ein kleiner Anstupser von Nöten ist, um das Auto durch den ganzen Raum zu schicken.


Bei den vielen unterschiedlichen Flitzern hört das Angebot aber nicht auf, denn es gibt noch die TutTut-Spielsets. Hier gibt es z.B. Garagen, eine Waschstraße oder ein Parkhaus. Diese Spielsets sind genau auf die Größe der BabyFlitzer angepasst und bieten durch die sogenannten "magischen Sensoren" noch viele zusätzliche Lieder, Melodien und Geräusche.


Der Ein-/Ausschalter der Flitzer befindet sich auf der Unter- oder Rückseite der Fahrzeuge und ist auch durch die Kleinen schon leicht zu bedienen. Wer sich also erhofft er könne so tun als seien die Batterien leer, der muss sich eine andere Strategie einfallen lassen! Schon die Kleinsten werden den Schalter ganz alleine betätigen können.
Die Chaosbraut ist bei der Betätigung dieses Schalters sehr erbarmungslos. Auch wenn der Reisebus wesentlich mehr Aufmerksamkeit bekommt, wird der Geländewagen ebenfalls eingeschaltet. Somit dudeln also beide Fahrzeuge gleichzeitig und das macht mich innerhalb kurzer Zeit schon ein wenig nervös. Meist schleiche ich mich dann leise heran und schalte heimlich eins der Autos einfach aus.

Für uns sind die TutTuts eine tolle Erweiterung der Autosammlung. Sie bringen Abwechslung und machen das Spiel mit den Autos noch interessanter und abwechslungsreicher. Unsere Autosammlung ist wie ihr hier seht sehr unterschiedlich - Plastik, Metall, Holz - es ist alles dabei.


Eine Autosammlung ausschließlich aus TutTut BabyFlitzern käme für uns nicht in Frage, dafür ist die dauernde Beschallung dann doch zu anstrengend. Außerdem soll die kindliche Phantasie ja auch ihren Platz finden. Trotzdem möchte ich die kleinen putzigen Dinger in unserer gemischten Sammlung nicht missen - und die Chaosbraut würde sie eh nicht wieder her geben.


So, und für alle, die ihr Sammlung genauso bunt gestalten wollen wie wir, gibt es jetzt 2 TutTut Baby Flitzer zu gewinnen!




Gewinnt

1 TutTut Baby Flitzer "Geländewagen"
oder
1 TutTut Baby Flitzer "Reisebus"


Um zu gewinnen, müsst ihr folgendes machen:

1. Sei Fan von MamiTilli auf Facebook 
2. Ein Zusatzlos gibt es, wenn ihr mir auf einem weiteren Kanal folgt (zB auf Instagram, Twitter, Bloglovin oder Blogconnect)  
3. Hinterlasse einen Kommentar hier unter diesem Blogpost, in dem du mir sagst unter welchem Namen du mir auf Facebook folgst bzw welches Zusatzlos du beanspruchst. 
3. Sagt mir außerdem, welchen Flitzer ihr gewinnen wollt.

4. Teilen bei Facebook ist kein Muss, aber ich freu mich sehr darüber


 Teilnehmen können alle ab 18 Jahren mit einer Versandadresse in Deutschland (aus dem Ausland könnt ihr teilnehmen, wenn ihr die Portomehrkosten tragt). Im Gewinnfall müsst ihr mir innerhalb 1 Woche nach Gewinnauslosung eine Email mit eurer Adresse senden. Andernfalls wird neu ausgelost. Glücksfee ist die Chaosbraut - unabhängig und autonom in ihrer Entscheidung ;-) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Im Gewinnfall wird euer Flitzer per Warensendung an euch versand.

Teilnahmeschluss ist Montag, der 18.05.2015 um 12:00 Uhr



Euch allen viel Glück!

Dienstag, 5. Mai 2015

MamiTilli wohin ihr auch schaut



So, es ist soweit!

Facebook und Pinterest nutze ich ja schon etwas länger. Da ich aber doch so neugierig war, habe ich mich nun auch bei Twitter und Instagram häuslich eingerichtet. Ich hatte mir das schon lange vorgenommen, aber immer etwas Angst vor der zusätzlichen Arbeit gehabt. Meine Inhalte über noch mehr Kanäle zu streuen ist natürlich auch ein größerer Zeitaufwand, aber die Neugier hat dann doch gesiegt. Außerdem habe ich schon jetzt gesehen, wie viel es auf Twitter und Instagram zu entdecken gibt... (ich muss mal mit dem lieben Gott sprechen, ob er die Tage nicht zumindest um ein Stündchen verlängern kann)

Ganz stolz bin ich übrigens auf meine tolle neue social media Navigationsleiste. Puh, mein erster ganz eigener Html-Code mit selbst gestalteten Buttons. Ich bin ja so stolz :-)

Während ich also in die neuen Social media-Kanäle abtauche, würde ich mich freuen den ein oder anderen von euch dort zu treffen - liked, folgt oder abonniert MamiTilli. Ich freue mich auf euch !


Montag, 4. Mai 2015

"Baßeln" bis der Arzt kommt

Oh ja, wir sind momentan im "baßel"Bastel-Fieber. Die Chaosbraut will nur noch baßeln und hinterlässt dabei regelmäßig ein wahnsinniges Chaos. Jeden Abend sieht es in ihrer Spielecke aus, als hätte der Blitz eingeschlagen.


Aufleber, Tifte, Leber, Papia, Gitza, Sehre, fabbäh Aufkleber, Stifte, Kleber, Papier, Glitzer, Schere, Farbe werden hier momentan bis zum Exzess verwendet. Was die Chaosbraut alles für ihr Bastelglück benötigt und was man für eine glückliche 2jährige Bastlerin zur Hand haben sollte, möchte ich euch daher heute mal zeigen:

Auch wenn es am Abend vielleicht nicht danach aussieht - gebastelt wird bei uns am Tisch. Und zwar am Kindertisch der Chaosbraut (der sieht natürlich immer so aufgeräumt aus).


Ich finde eine solche kindgerechte Sitzgelegenheit ist eine der Grundanschaffungen für Kleinkinder. Er gibt der Chaosbraut eine große Unabhängigkeit und wird viel genutzt. Hier wird nicht nur gebastelt, sondern auch geknetet oder für ein leckeres 3-Gänge-Menü eingedeckt. Es ist ihr Tisch und wenn ich brav bin, darf ich mich dazu setzen ;-)
Für die Arbeit mit Fingerfarben setzen wir uns aber trotz allem brav mit einem Malkittel an den großen Esstisch. Hier kann einfach weniger Unheil angestellt werden und man hat genügend Platz für viel Papier und bunte Farbtöpfe.


Unsere Kindersitzecke ist von der Marke Geuther. Der Tisch hat eine gute Größe - nicht zu klein zum basteln und nicht zu groß für ein mittelgroßes Wohnzimmer. Außerdem ist die Höhe von Tisch und Stuhl auch für einen Erwachsenen noch recht angenehm. Nachdem der Chaospapa und ich schon einige Stunden auf den Stühlen gebastelt und imaginären Kaffee getrunken haben, können wir auch über Qualität und Stabilität nichts schlechtes sagen.

Ziemlich schnell hat die Chaosbraut dann vor einigen Wochen das Schneiden gelernt und zerkleinert seit dem alles was in ihrem Weg ist. Regelmäßig steht sie mit der Schere in der Hand vor ihrem Hüpfpferd, einem Kissen oder einem Kuscheltier, die Schere bereits im Anschlag und fragt "Darf?" (immerhin fragt sie!). Gelernt hat sie die Kunst des Scherenschnitts mit zwei tollen Lernscheren.

Mit der Doppelschere kann man die Schneidebewegungen zusammen mit dem Kind üben, denn für jeden sind je 2 Löcher für die Finger vorgesehen. Für uns war das perfekt, denn wenn die Chaosbraut unbedingt etwas alleine schaffen möchte, hat sie einen ziemlich Dickkopf. So konnte ich meine Finger heimlich mit in die Schere schmuggeln und sie in den Schneidebewegungen unterstützen.
Wichtig für die kleinen Hände ist am Anfang eine Schere, die sich von selber wieder öffnet. Nachdem die Chaosbraut die Grundbewegung verstanden hatte, war das öffnen der Schere nach dem Schnitt oftmals etwas umständlich. Mit der kleinen eingebauten Feder geht das viel leichter und das Erfolgserlebnis stellte sich schnell ein. Wenn man die Bewegungen beherrscht, kann man die Feder wieder herunter klappen und die Schere ganz normal benutzen.
Ihr bekommt diese Scheren eigentlich in jedem Bastelladen oder z.B. bei Müller, Amazon etc.
Die Doppelscheren gibt es zB hier  ( falls ihr im Geschäft danach sucht: sie schimpfen sich manchmal auch  "Therapeutenschere").
Wer nach einer Lernschere sucht, findet zB hier bei Faber Castell oder auch hier von Herlitz gute Scheren für kleine Einsteiger.


Fürs Malen haben wir eine Auswahl verschiedener Stifte. Angefangen haben wir mit den dicken Woody 3in1 von Stabilo. Die malen bei nur wenig Druck wirklich ganz tolle kräftige Farben. Außerdem lassen sie sich gut halten. Mittlerweile malt die Chaosbraut aber schon (zumindest für sie) konkrete Formen und da benutzt sie lieber die dünnen Triangle Evolution von BIC. Ich war vor dem Stifteregal etwas überfordert und habe dann wegen der Dreikantform, der Bruchsicherheit und dem guten Urteil von Stiftung Öko-Test zu BIC gegriffen. Wir haben bisher sehr gute Erfahrungen gemacht, auch wenn sie natürlich nicht so kräftig und farbintensiv sind wie die Woodys.
Unsere Filzstifte sind die Color Peps Jungle von Maped. Die Chaosbraut beschränkt sich zum Glück bei ihren Malkünsten meist auf das weiße Blatt Papier. Wenn aber doch mal was daneben geht, konnten wir die Farben bisher immer gut auswaschen. Außerdem drückt sich die Spitze der Stifte nicht ein, wenn die Chaosbraut wieder ganz engagiert hunderte von Regentropfen auf das Papier haut.
Tatsächlich hat sich bei uns auch noch ein Paket Wachsmaler aus Chaospapas Schulzeiten gefunden, die wanderten natürlich auch direkt in die Bastelkiste der Chaosbraut.


So, was die Chaosbraut zum baßeln noch ganz dringend in rauen Mengen braucht sind Aufkleber! Da sie diese inflationär benutzt und ihr das Motiv oder aussehen dabei scheinbar egal ist, gehe ich regelmäßig in den Billigladen. Dort gibt es große Bögen voller Sticker für wenig Geld. Ab und zu finden sich dort auch ganz spannende Aufkleber, wie z.B. diese dicken Glitzerdinger. Außerdem finde ich dort auch immer Pfeiffenputzer oder ähnliches, was sich gut verbasteln lässt.
Da es ziemlich langweilig ist, nur weißes Papier zu schneiden, habe ich immer auch einen Vorrat bunter Papiere zur Hand. Dabei kann es das günstige Motivpapier sein, welches es ab und zu bei Aldi oder Tchibo gibt. Für größere Projekte gehen wir in den Bastelladen und kaufen Pappe mit schönen Motiven.
Malbücher sind bei uns natürlich auch vorhanden...


Geklebt wird bei uns übrigens mit einem Klebestift, das geht ziemlich problemlos und ohne große Sauerrei. Es kann nichts auslaufen und die Chaosbraut schaufelt meist humane Menge an Kleber auf das bunte Papier.

So, und ein bisschen angeben muss ich am Ende auch noch. Am Wochenende hat die Chasbraut nämlich ganz alleine eine Sonne gemalt! Und der von mir ausgeschnittenen Katze hat sie sogar ein Gesicht gemalt - suuuuper, oder?


Bastelt ihr auch so gerne? Wie und wo verstaut ihr eigentlich eure Bastelvorräte?